Fortbildungen: „Weiße sind ohnehin rassistisch“ | Cancel Culture

Fortbildungen:
„Weiße sind ohnehin rassistisch“

So gut wie alle positionieren sich gegen Rassismus. Grundsätzlich ist das gut. Wenn man aber auf beruflichen Fortbildungen erzählt bekommt, dass man als Weißer ohnehin rassistisch und previligiert ist, hört es auf. Diesen „Anti-Rassismus“ kann ich nicht unterstützen, da Zuschreibungen aufgrund der Hautfarbe („Weiße sind aufgrund ihrer Hautfarbe sowieso rassistisch“) im Kern rassistisch sind.
(Ich spreche hier von Fortbildungen im öffentlichen Dienst der Stadt Berlin.)

Mir wurde das von einer Schwarzen erzählt, die mir gegenüber privilegiert war. (Ihr Einkommen, ihre Bildung, die Position anderen zu sagen, dass sie ohnehin rassistisch seien usw.)
Ähnliches wurde mir auf einer „Diversity-Fortbildung“ erzählt. Ich „durfte“ – eigentlich musste – an einigen Fortbildungen teilnehmen, auf denen eher linksextremes Gedankengut vermittelt wurde.

Nebenbei, was die „Cancel Culture“ kann, konnten die Nazis schon lange:

(…) In der Zeit des Nationalsozialismus, am 26. April 1933 veröffentlichten die Bibliotheksräte Max Wieser, Leiter der Stadtbücherei Spandau, und Wolfgang Engelhard, Leiter der Stadtbücherei Köpenick, eine schwarze Liste unerwünschter Literatur und anderer Medien. Vom 1. Juli bis 15. August 1933 schlossen alle städtischen öffentlichen Bibliotheken, um die unerwünschten Medien auszusortieren. Die betreffenden Medien wurden im Büchermagazin im Neuen Marstall eingelagert,[6] den die Stadtbibliothek seit 1921 ebenfalls nutzte. (…)

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Stadtbibliothek

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